Kirchenvorstand

Zwölf Kandidatinnen und Kandidaten haben sich zur Wahl gestellt – acht wurden nun am vergangenen Sonntag, den 21. Oktober, in den Kirchenvorstand der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde gewählt. Pfarrer Martin Schuler als Pfarramtsführer gab das Ergebnis noch am Wahlabend bekannt und dankte allen Kandidierenden, aber auch dem Wahlgremium für ihr großes Engagement zugunsten der Kirchengemeinde. Er freue sich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Kirchenvorstand, um nach fast vollendetem Gemeindezentrum-Bau nun gemeinsam neue Visionen für die Gemeinde zu entwickeln, so Schuler weiter.

Gewählt wurden (in alphabetischer Reihenfolge) Dr. Gerd-Otto Eckstein, Dr. Claudia Frey, Susanne Kölbl, Wiebke Miller, Dr. Christian Reinl, Benjamin Seuberth, Ursula Wawra sowie Cornelius Wirth.

Der Kirchenvorstand ist das Leitungsgremium für die etwa 3000 Gemeindeglieder umfassende Evangelische Kirchengemeinde Eichstätt. Er wird laut Kirchengesetz alle sechs Jahre neu gewählt und besteht aus zwei stimmberechtigten Hauptamtlichen sowie zehn Ehrenamtlichen. Davon sind nun 8 gewählt, 2 werden in den nächsten zwei Wochen zur „Abrundung“ noch berufen. Der Kirchenvorstand bestimmt in erster Linie über Gebäude und Finanzen, aber auch über Gottesdienstgestaltung und Gemeindeleben. Von den diesmal über 2.600 Wahlberechtigten machten gut 17 % von Ihrem Wahlrecht Gebrauch, mehrheitlich per Briefwahl.

Unsere amtierenden Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher:


Der Kirchenvorstand entscheidet über Fragen und Belange der Kirchengemeinde. Er ist in gewisser Weise mit dem Gemeinderat einer politischen Gemeinde vergleichbar. In der evangelischen Kirche gibt es nur den Kirchenvorstand im Gegensatz hierzu trennt die katholische Kirche dieses Entscheidungsgremium in Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung auf.
Stimmberechtigt sind die gewählten KirchenvorsteherInnen, zwei berufene KirchenvorsteherInnen und die beiden Pfarrer. Vorsitzender des gesamten Kirchenvorstandes ist Pfarrerin Edina Hilmes.
Unser Kirchenvorstand trifft sich monatlich zu einer Sitzung. Diese ist zum Teil öffentlich. Zuhörer, die sich aber weder in die Diskussion noch in eine Entscheidung einbringen dürfen, sind willkommen.


Einladung zur öffentliche Kirchenvorstandssitzung