Aktuelles

 

Neubesetzung der 1. Pfarrstelle

Grüß Gott, liebe Leserinnen und Leser,

wir sind das neue Pfarrerehepaar auf der 1. Pfarrstelle: Christiane Rabus-Schuler und Martin Schuler. Mit unserer kleinen Tochter und unseren Umzugskisten werden wir Ende Juli bis Anfang September nach und nach in Eichstätt ankommen.

Aufgewachsen sind wir in Weiden bzw. Memmingen. Zum Studium waren wir in Neuendettelsau, Tübingen und Heidelberg. Das Vikariat haben wir beide in Regensburg absolviert. Unsere erste Pfarrstelle führte uns dann nach Altmühlfranken, in die Kirchengemeinden Sammenheim und Sausenhofen (Dekanat Heidenheim) sowie ans Klosterprojekt Heidenheim, wo wir die letzten zehn Jahre verbracht haben. Die bevorstehende Einschulung unserer Tochter hat uns nun dazu bewogen, die Altmühl ein Stückchen weiter runter nach Eichstätt zu ziehen. In unserer Freizeit sind wir gerne in der Natur unterwegs oder lesen. In Zukunft wollen wir hin und wieder auch dem Alten Stadttheater Eichstätt einen Besuch abstatten…

Wir freuen uns auf vielfältige neue Aufgaben sowie darauf, möglichst viele von Ihnen bald persönlich kennenzulernen.

Ihre Pfarrer
Christiane Rabus-Schuler und Martin Schuler

Ernennungsgottesdienst von Pfarrer Christoph Hilmes

Mit einem festlichen Abendmahlsgottesdienst wurde am Sonntag Pfarrer Christoph Hilmes von Dekan Wolfgang Popp in sein Amt in der evangelischen Kirchengemeinde Eichstätt eingeführt. Pfarrer Hilmes teilt sich mit seiner Ehefrau, Pfarrerin Edina Hilmes, die zweite Pfarrstelle in der Kirchengemeinde. Pfarrerin Edina Hilmes konnte die stellvertretende Landrätin Rita Böhm, Bezirksrat Reinhard Eichiner, Oberbürgermeister Andreas Steppberger, Domkaplan Johannes Arweck, sowie Dekan Wolfgang Popp und zahlreiche Vertreter des Pfarrkapitels und die zahlreichen Gottesdienstbesucher begrüßen. In seiner Ernennungsansprache verglich Dekan Popp die Aufgabe von Pfarrer Hilmes mit der des Sämanns aus dem biblischen Gleichnis. Im Gleichnis fällt der Samen nicht nur auf guten, sondern auch auf steinigen Boden und Dekan Popp führte aus, dass für die Eichstätter Gemeinde die steinige Zeit zum Teil schon überstanden ist. Mit Christoph Hilmes bekommen die Evangelischen in Eichstätt noch einen Seelsorger, wenn auch die erste Pfarrstelle nach wie vor vakant ist und beim Neubau geht die steinige Zeit mit der Fertigstellung auch dem Ende entgegen. Dekan Popp wünschte Pfarrer Hilmes, dass seine Saat gut aufgeht und er die Früchte heranreifen sieht und ernten kann. Dekan Popp, Pfarrerin Edina Hilmes und die Vertrauensfrau der Gemeinde, Frau Ursula Wawra segneten im Anschluss an die Ernennung Pfarrer Christoph Hilmes ein.
Seine Predigt begann Pfarrer Hilmes mit einem Zitat von Karl Valentin. „Wer am Ende ist, kann von vorn anfangen, denn das Ende ist der Anfang von der anderen Seite.“ Jedem Anfang geht das Ende eines anderen Abschnittes voraus. Aber in diesem Anfang steckt Aufbruch, Sehnsucht und Hoffnung und mit dem Vertrauen auf Gottes Hilfe sieht sich Pfarrer Hilmes gut für seine neue Herausforderung gerüstet.
Festlich umrahmt wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor unter Leitung von Katharina Reinl und Carlheinz Wolf an der Orgel.
Beim anschließenden Empfang blieb genügend Zeit, Christoph Hilmes kennenzulernen und gute Gespräche zu führen.

Nacht der offenen Kirche

Am Freitag, 4. Mai, findet in Eichstätt wieder eine Nacht der offenen Kirche statt. Auch die evang. Kirchengemeinde beteiligt sich wieder an dieser Veranstaltung. Beginn ist um 19 Uhr.
Nähere Informationen finden sie auf der Homepage der Nacht der offenen Kirche.
Nacht der offenen Kirche

Christbaumaktion

Am Samstag, 13. Januar, führten die evang. Kirchengemeinde und die Dompfarrgemeinde die diesjährige Entsorgungsaktion von Christbäumen durch. An den acht Sammelstellen wurden insgesamt 304 abgeleerte Christbäume abgegeben und dabei 1020 Euro gespendet. Das Geld kommt zu gleichen Teil der Jugendarbeit in den beiden Pfarreien zu Gute. Neu war in diesem Jahr die Sammelstelle am Friedhof in Rebdorf. Diese Stelle wurde sehr gut angenommen. Unser Dank gilt sowohl dem Team das die Christbäume vor Ort häckselte und entsorgte, aber auch den fleißigen Helfern, die die Bäume entgegen nahmen und die Spenden einsammelten.

Waldweihnacht

An Epiphanias (Heilig Drei König) trafen sich die Gemeindeglieder mit Pfarrer Günter Gastner und dem Posaunenchor zur traditionellen Waldweihnacht an der Frauenbergkapelle. Rund 40 Gläubige waren bei sonnigem, warmen Wetter auf den Frauenberg gekommen und feierten die Andacht. Wir folgen dem Stern, war das Thema der Andacht. Zwischen den Liedversen von “Stern über Bethlehem” lasen Viktoria Keck, Selina Heinze und Pfarrer Gastner Gedanken zu diesem Thema. Musikalisch begleitete der Posaunenchor unter der Leitung von Katharina Reinl gekonnt den Gottesdienst. Dem Stern war auch eine Gruppe aus unserer Nachbargemeinde Bieswang gefolgt und feierte mit uns die Waldweihnacht.
Einen gemütlichen Ausklang gab es anschließend im Dom-Cafe.

Vorstellung Christoph Hilmes

Seit meine Frau Edina Hilmes in Eichstätt Pfarrerin ist, hatte ich immer wieder vor, einmal mit dem Rad von München ins Altmühltal zu fahren. Doch bislang war der Zug immer praktischer, und jetzt wird die Zeit etwas knapp. Denn: Zum 1. Februar 2018 werde ich von meiner bisherigen Gemeinde in Karlsfeld (bei München) an die Eichstätter Erlöserkirche wechseln – auf die zweite Pfarrstelle, die sich meine Frau und ich teilen werden.Damit Sie wissen, wer da zu Ihnen kommt, ein paar Takte zu meiner Person:
Mein Name ist Christoph Hilmes. Dem Geburtsort nach bin ich Schwabe, doch – da in Nürnberg aufgewachsen – fränkisch sozialisiert, inklusive einer Vorliebe für Bratwürste und den „Club“. Mein Studium der Evangelischen Theologie und Judaistik habe ich v.a. außerhalb Bayerns zugebracht. Nach dem Studium begann ich in Göttingen eine Doktorarbeit zum alttestamentlichen Jeremiabuch, die ich noch im Gepäck habe und fertigstellen möchte. Zum Vikariat kehrte ich dann zurück nach Bayern, und zwar nach München. Seit gut zweieinhalb Jahren arbeite ich als Pfarrer an der Korneliuskirche in Karlsfeld (auf der 2. Pfarrstelle). Dabei schätze ich an meinem Beruf zwei Dinge besonders: Zum einen sind die Aufgaben bunt und wechseln oft von Tag zu Tag. Zum anderen begegne ich Menschen in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen und darf sie ein Stück weit begleiten.
In meiner Freizeit bin ich gerne draußen unterwegs, sei es zu Fuß oder mit dem Rad. Musik ist mir wichtig – als Hörer, aber auch praktisch (ich spiele Saxophon). Außerdem gehe ich mit meiner Frau ab und an ins Ballett und habe Freude an Comics.

Jetzt bin ich aber erst einmal vorfreudig gespannt auf Eichstätt. Und wer weiß: Vielleicht fahre ich von hier aus ja einmal mit dem Rad nach München.

Eine gute Weihnachtszeit und auf bald
Pfarrer Christoph Hilmes

PS: Wie meine Frau und ich uns die Aufgaben der zweiten Pfarrstelle teilen werden, klären wir im neuen Jahr.